Zum Inhalt springen

Was Bahnsparer über deine Ankunft weiß

Vor der Buchung helfen historische Fahrten beim Vergleich. Unterwegs zeigt Bahnsparer die DB-Ankunft und ergänzt „9 von 10 bis“. Beides läuft lokal auf deinem Gerät und bleibt klar getrennt.

Welche Daten einfließen

Für den langfristigen Vergleich verwendet Bahnsparer die veröffentlichten Planzeiten, gemeldeten Ankünfte und Ausfälle der DB Timetables API. Die aufbereiteten Monatsdateien stammen aus dem Datensatz piebro/deutsche-bahn-data.

Für die Begleitung unterwegs kommt eine zweite Quelle hinzu: Bahn-Vorhersage zeichnet auf, wie sich DB-Prognosen bis zur tatsächlichen Ankunft verändern. Dadurch lässt sich messen, wie viel Unsicherheit eine aktuelle Prognose noch hatte.

Die öffentlichen Zug-, Bahnhof- und Streckenseiten umfassen derzeit 1.344.686 Ankünfte von Januar 2026 bis Juli 2026.

Vor der Buchung

Der Zuverlässigkeitswert beantwortet eine konkrete Frage: Wie oft liefen vergleichbare Reisen mit diesen Zügen und Umstiegszeiten wie geplant? Dazu gehören erreichte Anschlüsse, Ausfälle und eine Zielankunft mit weniger als sechs Minuten Verspätung.

Daneben nennt die App die typische historische Ankunft und – wenn die Streuung groß genug ist – die Uhrzeit, vor der neun von zehn vergleichbaren Ankünften lagen. Ein ausgefallener Zug wird dabei nie in eine sehr späte Ankunft umgedeutet.

Der aktuelle Zuverlässigkeitswert wurde auf Juni 2026 und Juli 2026 mit 3.851.111 gebildeten Reiseketten geprüft. Sein frischer Kalibrierungsfehler beträgt 1,82 Prozentpunkte. Das historische Ankunftsmodell erreicht im Abschlusstest eine mittlere Abweichung von 3,21443 Minuten.

Unterwegs

Sobald DB eine aktuelle Zielzeit liefert, bleibt die aktuelle DB-Zeit die Hauptangabe. Das neue lokale Modell betrachtet den Prognosestand 15 bis 360 Minuten vor der planmäßigen Ankunft und berechnet daraus „9 von 10 bis“: die Uhrzeit, bis zu der neun von zehn Fahrten mit einer ähnlichen DB-Prognose tatsächlich ankamen.

Alarm, Zugbindung, Teilen und die Suche nach einer Alternative verwenden weiterhin ausschließlich die DB-Zeit. Ab der planmäßigen Ankunft schweigt das Modell ebenfalls, weil DB in diesem Abschnitt nachweislich genauer ist.

Trainiert wurde mit Prognosen von Januar bis Mai 2025; kalibriert wurde auf Juni 2025, ausgewählt auf Juli 2025 und August 2025 und abschließend geprüft auf September 2025 und November 2025. Dort sank die mittlere Abweichung von 5,48 auf 5,10 Minuten. Die 9-von-10-Grenze deckte 89,72 Prozent der Ankünfte ab.

Wann ein Modell ausgetauscht wird

Training, Kalibrierung, Auswahl und Abschlusstest liegen in getrennten Monaten. Ein Kandidat ersetzt das Modell in der App nur, wenn er die festgelegten Qualitäts-, Abdeckungs-, Segment- und Größengrenzen besteht.

Mehr Daten reichen deshalb nicht als Begründung. Beim aktuellen Refit wurden neue Kandidaten für Zuverlässigkeit und historische Ankunft abgelehnt, weil sie die ganze Reise beziehungsweise längere Segmente verschlechterten. Nur das neue Live-Modell bestand seinen passenden Test.

Modellgrößen, Merkmale und alle Prüfwerte stehen auf der technischen Seite Zuverlässigkeit und Ankunftsmodelle.

Was die Werte nicht wissen

Kein Modell kennt die Ursache einer heutigen Störung, das Wetter am Reisetag oder eine kurzfristige Baustelle. Aktuelle Hinweise und Ausfälle zeigt die App deshalb getrennt.

Bahnsparer ist unabhängig und steht in keiner Verbindung zur Deutschen Bahn AG. Fehler oder auffällige Daten kannst du an mail@maxritter.net melden.