Zugnummern unterscheiden sich
Eine allgemeine Pünktlichkeitsquote der Deutschen Bahn sagt wenig über deine konkrete Verbindung aus. Entscheidend sind Zugnummer und Bahnhof.
Im aktuellen Datenfenster werden 1.201 ICE, IC und EC mit jeweils mindestens 30 beobachteten Ankünften verglichen. Ihre Werte reichen von 0 bis 100 Prozent.
IC 1884 kam typischerweise 34 Minuten zu spät; bei IC 2568 waren es 0 Minuten. Das sind historische Werte über alle ausgewerteten Halte der Zugnummern.
Der Zeitraum reicht von Januar 2026 bis Juli 2026. Jede Detailseite nennt zusätzlich ihre Stichprobe, typische Verspätung und Ausfallquote.
Woher die Zahlen kommen
Aus den veröffentlichten Daten der Deutschen Bahn selbst. Ihre Timetables-API meldet für jeden Halt die Planzeit, die Istzeit und den Ausfall. Diese Daten stehen unter der Lizenz CC BY 4.0.
Ein Halt gilt als pünktlich, wenn der Zug weniger als 6 Minuten zu spät ankommt. Das ist die Grenze, die die Bahn für ihre eigenen Werte anlegt - so bleiben die Zahlen vergleichbar.
Der Zeitraum beginnt nach dem Fahrplanwechsel im Dezember. Davor tragen dieselben Zugnummern andere Fahrten, und ein Mittelwert darüber beschreibt einen Zug, den es nicht mehr gibt. Jede Zahl steht auf mindestens 30 beobachteten Halten.
Für den Zuverlässigkeitswert einer ganzen Verbindung trainiert Bahnsparer zwei kompakte Baummodelle: eines für alle Umstiege, eines für die pünktliche Ankunft. Das Modell lernt aus Daten seit Juli 2024, wird an einem getrennten Sommer kalibriert und zuletzt an Juni und Juli 2026 geprüft. Diese Prüfmonate beeinflussen weder Training noch Modellauswahl.
Datengrundlage: Deutsche Bahn, Timetables API, über den Datensatz piebro/deutsche-bahn-data, CC BY 4.0. Bahnsparer ist unabhängig und gehört nicht zur Deutschen Bahn AG.
Was die Zahl nicht kann
Der Wert beschreibt die vergangenen Monate, nicht deinen konkreten Reisetag. Baustellen, Unwetter oder aktuelle Störungen kann er nicht vorhersagen.
Bei einer Verbindung mit Umstieg verbindet der Zuverlässigkeitswert zwei Fragen: Wie wahrscheinlich klappen alle Anschlüsse, und wie wahrscheinlich kommst du am Ziel pünktlich an? Die Details zeigen jeden berücksichtigten Umstieg einzeln. Das Ergebnis ist eine aus vergangenen Fahrten kalibrierte Wahrscheinlichkeit, keine Live-Prognose.
„Ankunft“ ergänzt diese Prozentzahl um Uhrzeiten aus vergangenen Fahrten.„meist“ verbindet die geplante Ankunft mit der historisch typischen Verspätung. Bei einer ganzen Fahrplanperiode zeigt „9 von 10 bis“ zusätzlich die Uhrzeit, vor der neun von zehn gemessenen Ankünften lagen. Das ist ebenfalls keine Live-Prognose.
Wenn möglich, verwendet die App Werte für den konkreten Fernzug. Sonst nennt sie den Schnitt der Zuggattung oder die Werte des Nahverkehrs an dieser Station. Fehlen Daten für einen Teil der Reise, steht diese Lücke direkt beim Wert. Erst wenn gar nichts messbar ist, zeigt die App keine Bewertung.
Wo du sie siehst
In der Tagesansicht stehen Zuverlässigkeit und „Ankunft“ direkt neben Preis und Dauer. Beim Aufklappen folgen je Abschnitt Zielbahnhof, historisch typische Verspätung, Ausfallquote und Stichprobe.
Unterwegs: DB-Zeit und 9 von 10
Fährt dein Zug bereits, zeigt Bahnsparer als „Aktuelle DB-Ankunft“ die aktuelle DB-Prognose: um welche Uhrzeit der Zug ankommen soll, ob sich das Gleis geändert hat und was die Bahn als Grund angibt.
Zwischen 15 Minuten und sechs Stunden vor der planmäßigen Ankunft kann die App darunter„Für deine Planung · 9 von 10 bis“ ergänzen. Diese spätere Uhrzeit zeigt, wann neun von zehn Fahrten mit einer ähnlichen DB-Prognose tatsächlich ankamen. Sie ersetzt die DB-Zeit nicht und steuert weder Alarm noch Zugbindung oder Alternativsuche.
Fehlt eine aktuelle DB-Prognose, steht dort „Geplante Ankunft“. Fällt der Zielhalt aus, steht dort „Ankunft entfällt“.

